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Der Anfang von allem Der Anfang von allem


Adams Apfel

als. Manchmal liegt Adam im Gras und spricht mit dem Mond und der Katze. Dann erinnert er sich voll bitterer Traurigkeit an die Zeit im Paradies, als das Leben noch Fülle war und Heimat – und als sich mit der Ankunft Evas sein Traum erfüllte. Er hatte den duftenden Garten gepflegt, in dem sie sich liebten, und alles wäre perfekt gewesen, wenn Eva nicht in einer Schwangerschaftslaune unbedingt von SEINEN neuen Äpfeln hätte kosten wollen. Ein läppischer Apfel allerdings hätte IHN noch lange nicht aus der Ruhe gebracht, was IHN jedoch zutiefst kränkte, waren das Misstrauen und die Angst, mit denen Adam IHM nach dem Apfelklau begegnete. Und so hatte mit dem ersten Moment von Wankelmut das Elend der Menschheit begonnen, das Adam nie gewollt hatte. Aber so sind halt die Menschen, denkt sich die Katze, die alles weiss, hinterher haben sie es immer nie gewollt. Die Münsterländer Kinderbuchautorin Jutta Richter wagt sich mit «Der Anfang von allem» an die älteste Liebesgeschichte der Welt und interpretiert sie in einer luftigen Poesie als Märchen, Romanze und Parabel. Archaische Sinnlichkeit und Lebensweisheit treffen in Richters einfachen, klaren Sätzen aufeinander, die kraftvoll und nachsichtig zugleich vom Glück und von den Wirrnissen des Menschseins erzählen.                                           

                                                                      Neue Züricher Zeitung vom 1.11.2008

All das wünsch ich dir All das wünsch ich dir


Ein wunderbares Geschenk zur Geburt oder Taufe, ein Liebesgedicht an ein Kind. Es ist besonders persönlich verfasst und wirkt keinesfalls oberflächlich hingeschrieben oder gar kitschig. Vielmehr lässt es den Beschenkten fühlen, dass jeder Wunsch von Herzen kommt.
Hallo Eltern, März 08


Alle guten Wünsche möchte man dem kleinen Erdenkind in die Wiege legen, die schönsten finden sich in diesem kleinen, blauen Büchlein.
Oberhessische Presse, 10.02.07


Die Katze oder Wie ich die Ewigkeit verloren habe


Die Katze In ungewöhnlicher Weise thematisiert Jutta Richter in diesem kleinen Buch nicht gerade einfache Fragen des Lebens. Sie erzählt in kurzen, knappen Sätzen und schafft so eine ganz eigene Stimmung, die zum weiteren Nachdenken anregt, wenn nicht gar auffordert. Antworten jedoch darf der Leser nicht erwarten, ebenso wenig wie Christine, denn die Antworten auf die entscheidenden Fragen kann man sich nur selbst geben.
Heike Friesel,
Litrix.de, November 2006



Hechtsommer


Hechtsommer
Jutta Richter besitzt die beneidenswerte Gabe, schwierige Dinge, Stimmungen und Gefühle mit ihrer klaren und dichten Sprache in Bildern einzufangen, die den Leser anrühren und lange in ihm nachschwingen. Niemand wird dieses Buch aus der Hand legen, ohne den Zauber und den Schrecken dieses längst vergangenen Sommers so gespürt zu haben, als sei man selbst dabei gewesen.
Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis, März 2005


Mit einem fabelhaften Gespür für Stimmungen erzählt Jutta Richter von diesem Hechtsommer. … Das Buch berührt in seiner klaren, poetischen Sprache noch lange über die Lektüre hinaus.
Margit Lesemann, Tagesspiegel, 12.12.04


Jutta Richter – eine äusserst sensible Dichterin. … Ihre Bücher sind ernst und heiter, kein Wort ist zu viel.
Christine Lötscher, Tages-Anzeiger, 07.03.05


Eine Geschichte, die ich als Leser »bewohnen« möchte.
Peter Härtling, 01.04.04


Der verführerische Zauber von Jutta Richters Erzählung »Hechtsommer« trifft den Leser wie ein unversehens herbeigewehtes Lied, wie ein lange nicht mehr geträumtes Bild, und er wirkt so stark, weil er die Gegensätze, die Widersprüche miteinander verbindet, die Wahrheit und die Lüge, den Anstand und die Niedertracht, die Erfahrung des Todes und das Glück des Lebens. … Es ist eine Kunst, auf derart unbegreifliche Dinge mit solch einfachen Sätzen zuzugehen. Aber Jutta Richter macht sich mit leichtem Gepäck auf diesen schwierigen Weg. Ihre Sprache ist von schlanker, anmutiger Schhönheit, und die unaussprechlichen Gefühle stehen zwischen den Sätzen. So liest man diese Geschichte eines Sommers mit großer Bewegung.
Ulrich Greiner, Die Zeit, 05.08.04
ZEIT online


Ihre Sprache ist präzise und ernst, dicht und wunderschön. Dieser »Hechtsommer« wird bei seinen Lesern noch lange nachleuchten.
Monika Osberghaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2004
FAZ.net


Wenn Jutta Richter mit ihrer anmutigen, klaren Sprache, in der Sentimentalität keinen Raum hat, eine solche Geschichte erzählt, dann wird daraus ein kleines Kunstwerk. Ergriffen legt man das kleine Buch zur Seite und wünscht sich, dass es viele Leser finden möge. Denn das Lesen dieser dichten, poetischen Prosa, die ihresgleichen sucht in der deutschsprachigen Jugendliteratur, und für die man die Autorin nicht genug loben kann, bereichert jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen.
Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung, 30.11.04


Eine melancholische Geschichte vom Vergehen des Sommers, des Lebens, der Zeit. Und von Geschwisterliebe, die mehr tröstet als alles andere auf der Welt.
Focus, 09.08.04


Ein eindringliches Buch in einer schlichten schönen Sprache, poetisch und bilderreich. … Ein ausgesprochen positives Buch, in dem alle zusammenstehen gegen das schlimmste Schicksal, das passieren kann.
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (GEW),
Der LesePeter des Monats, 9/2004


Ein sehr poetisches, facettenreiches Buch, dessen klare, einfache Sprache schon Kinder ab 11 Jahren gut verstehen können, unbedingt lesenswert ist die Geschichte aber ebenso für jugendliche und erwachsene Leser. Sehr empfohlen!
Angelika Rockenbach, bvMedien Nr. 214 156


Illustration aus Hinter dem Bahnhof liegt das Meer Hinter dem Bahnhof liegt das Meer


Ein Märchen von einem Kind und einem Bettler und einer Königin. Jeder von den Dreien hat eine eigene Geschichte, die vom Elend der Welt kündet …
Im Märchen aber darf das Böse nicht siegen, und so übernehmen drei Bettler die Rolle des verkauften Schutzengels. »Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute«, wie es zum Schluss im alten Märchen heißt. Ja, weil alle in einem ewigen schwebenden Augenblick so gut sind, wie sie es sein können.
Nein, weil es Jutta Richter versteht, in diesem Entwurf eines möglichen irdischen Glücks seine Zerbrechlichkeit mit darzustellen. Immerhin: Eine Frau, hat erfahren, wozu Reichtum verpflichtet, und was man gewinnt, wenn man »das kalte Herz« öffnet. Weiter: Ein Kind hat seine Heimat bei dieser Frau gefunden, die das Elend der Welt am eigenen Leibe erfahren hat und trotzdem Schutzengel duldet. Kosmos schließlich bekommt seine Saftbude, und die drei Bettler ihre Herzenswünsche erfüllt. Das sind ganz gute Anfänge, schlicht und ruhig, nicht ohne Gefühl und Ironie erzählt. Und der Leser versteht, dass es an ihm, an uns wäre, solche Hoffnungsbilder nicht im Märchenland zu lassen. Kein schlechtes Adventsgeschenk. (ab 10 Jahre).
Sybil Gräfin Schönfeldt,
Süddeutsche Zeitung, 5.12.2001

Nichts trifft Kinder schlimmer, als die Erfahrung, dass ihre Mutter auf einmal fort ist. Aber manchmal entwickeln sie dann Stärken. Davon erzählen zwei beeindruckend vielschichtige Bücher…
… Auch Jutta Richters »Hinter dem Bahnhof liegt das Meer« hat diese literarische Qualität. »Es gibt auch gute Tage.« Mit diesem Satz beginnt die Geschichte. Und es schwingt hier mehr mit: Wer gute Tage betonen muss, hat nicht viele davon…
Silke Schnettler,
Die Welt, 10.11.2001

Die Personen in Jutta Richters neuer Geschichte »Hinter dem Bahnhof liegt das Meer« bleiben gesichtslos, die Orte geschichtslos und die Zeit ohne Maß. Das macht diese Erzählung, wenn nicht gleichnishaft, so doch zumindest entrückt und märchenhaft. Jutta Richter erzählt lieber von den Taten und Beweggründen ihrer Figuren. Die verhalten sich gegen Ende des Buches alle sehr, sehr verantwortungsbewußt. Gute Menschen in zwielichtigen Milieus. Das interessiert.
Katrin Stender
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.10.2001
FAZ.net


Der Tag, als ich lernte, die Spinnen zu zähmen Der Tag, als ich lernte, die Spinnen zu zähmen


Jutta Richters Büchlein ist ein Juwel.
Brigitte, 18.10.2000


Atmosphärisch dicht, sprachlich rund geschliffen. … Kein Zweifel, dass Jutta Richter zu Recht zu den großen deutschen Jugendbuchautorinnen gezählt wird: Ihre Fähigkeit, ohne große Naivität ganz aus der Perspektive eines Kindes zu schreiben und bei aller Direkt- und Derbheit eine Poesie der Sprache zu erzeugen, ist bewundernswert.
Antje Weber,
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2000


Verlass mich nicht zur Kirschenzeit Verlass mich nicht zur Kirschenzeit


Endlich eine Autorin, die in ihren Liebesliedern und Gedichten viel zu sagen hat. Jutta Richters Sprache ist erfrischend direkt, heiter und gewitzt. (…)
Beschwingt und mit bestechend lyrischem Klang umgarnt Jutta Richter den Leser, der sich in ihren Liedern und Gedichten gern verliert, um sich bewusster wiederzufinden (…).
Kuno Bärenbold,
Heilbronner Stimme, 13.05.00


Es lebte ein Kind auf den Bäumen


Es lebte ein Kind auf den Bäumen Und so federleicht und dicht, wie Jutta Richter von jedem dieser Wesen eine kleine Geschichte erzählt, spüren wir jedesmal einen Windhauch, der uns ein klitzekleines bisschen vom Erdboden abhebt. (…) Konstantin Wecker hat den Text so respektvoll, eigenwillig und ausdrucksvoll zum Klingen gebracht, wie man es nur ganz selten erlebt. (…) Ein kleines Kunstwerk aus Text, Bild und Ton. Und die drei zusammen zeigen, was nur Kunst sein kann: aus Fantasie eine neue, schwebende Welt entstehen zu lassen.
Silke Schnettler,
Die Welt, 05.06.1999


Der Hund mit dem gelben Herzen oder Die Geschichte vom Gegenteil


Der Hund mit dem gelben Herzen Dies Buch ist einzigartig, vor allem in der deutschsprachigen Kinderliteratur, in der Religion, Philosophie und Mythologie mit den Tonnengewichten von Oberstufenleistungskursen daherkommen und die für ernste Scherze nicht viel übrig hat, weder für den an der Oberfläche verborgenen Tiefsinn noch für graziöse Gelehrsamkeit. Hier sind sie einmal realisiert.
Gundel Mattenklott,
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.1998
FAZ.net
Annabella Klimperauge Annabella Klimperauge – Geschichten aus dem Kinderzimmer


Geschichten aus dem Kinderzimmer« hat Jutta Richter genannt, was sich die drei erzählen und was sie erleben. Sie läßt sie so sprechen wie aufgeweckte, nachdenkliche und manchmal altkluge Vier- oder Fünfjährige, sie findet mit schöner Sicherheit den richtigen Ton.
Maria Frisé,
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2002
FAZ.net


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