Häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions) und Antworten
Wollten Sie schon als Kind Schriftstellerin werden?
Wie sind Sie Schriftstellerin geworden?
Wie hieß Ihr erstes Buch?
Macht Ihnen ihr Beruf Spaß?
Ist Ihr Beruf manchmal anstrengend?
Wie sind Ihre Arbeitszeiten?
Müssen Sie für Ihren Beruf viel unterwegs sein?
Wie viel Geld verdienen Sie?
Waren Sie eine gute Schülerin?
Haben Sie Kinder?
Haben Sie Haustiere?
Arbeiten Sie zuhause?
Beantworten Sie Fanpost?
Geben Sie Autogramme?
Wurden Ihre Bücher in andere Sprachen übersetzt?
Wie lange brauchen Sie für ein Buch?
Ist in Ihren Büchern alles erfunden oder manches auch echt?
Wie oft überarbeiten Sie Ihre Bücher?
Ja, denn es gab für mich nichts Schöneres, als Bücher zu lesen. Mit den Geschichten, die ich las konnte ich mich in ganz andere Welten träumen. Ich konnte Freunde finden und etwas erleben, was ich sonst nicht erlebt hätte. Irgendwann habe ich dann entdeckt, dass ich mir auch selbst Geschichten ausdenken kann und ab da habe ich mir diesen Beruf gewünscht.
Mit fünfzehn Jahren bin ich Austauschschülerin geworden und für ein ganzes Jahr nach Amerika geflogen. Dort habe ich großes Heimweh bekommen und angefangen ein Tagebuch zu führen. Ein Tagebuch, das ich meinen Eltern schenken wollte. Beim Schreiben war das Heimweh auszuhalten und dieses Tagebuch wurde mein erstes Buch, das von einem Verlag gedruckt wurde.
Es hieß „Popcorn und Sternenbanner – Tagebuch einer Austauschschülerin” und ist im Herderverlag in Freiburg erschienen.
Es ist der schönste Beruf der Welt. An Regentagen lasse ich in einer Geschichte die Sonne scheinen. Wenn ich wütend bin kann ich mich fröhlich schreiben. Und ich kann das immer und überall tun. Ja, es ist der schönste Beruf der Welt.
Ja. Besonders, wenn ich mit einem neuen Buch anfange. Der erste Satz ist immer der schwerste Satz. Denn im ersten Satz muss ich entscheiden, wer die Geschichte erzählt, wo sie uns hinführen wird, und ob sie auch spannend ist. Das dauert manchmal sehr lange, bis ich einen solchen Satz gefunden habe und das ist sehr anstrengend.
Wenn ich in einer Schreibphase bin, stehe ich sehr früh auf. Ich mag es, am Morgen zu sehen, wie die Sonne aufgeht und das langsame Licht die Wolken erst blau und dann rosa färbt. Dabei fallen mir die besten Sätze ein. Mittags mache ich eine Pause, gehe mit dem Hund spazieren und ruhe mich ein bisschen aus. Ab halb fünf bin ich dann wieder am Schreibtisch und schreibe bis tief in die Nacht hinein.
Ja, ich reise viel durch die Welt. Ich lese Kindern und Erwachsenen vor und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern, in denen meine Bücher übersetzt worden sind.
Das Geldverdienen hängt von verschiedenen Dingen ab. Deshalb kann ich nie ganz genau sagen, wie viel ich verdiene. Es ist ja nicht so, dass ich ein festes Gehalt beziehe. Also: wenn ich viel vorlese und reise, verdiene ich viel Geld. Wenn ich Hörspiele und Theaterstücke aus meinen Büchern mache, verdiene ich viel Geld. Wenn du im Buchladen ein Buch von mir kaufst und das Buch kostet 10 € dann bekomme ich 1 €. Den Rest müsst ihr selbst ausrechnen.
Was ist eine gute Schülerin? Ich bin sehr gern zur Schule gegangen, weil ich dort meine Freunde treffen konnte. Ich habe gern gelernt, wenn mich eine Sache oder ein Fach interessiert hat. Ich war immer neugierig und wollte alles wissen. Ich hatte manchmal sehr gute Ideen und habe versucht, mir die Welt zu erklären. Aber ob ich eine gute Schülerin war, weiß ich nicht so genau. Meine Zensuren waren mal gut und mal schlecht. Nur in Musik hatte ich immer eine Eins.
Ja, ich habe eine Tochter, die heißt Lena und meine Tochter hat eine Tochter, die heißt Lili.
Ja. Mein Hund heißt Anton und ist ein ungarischer Hütehund und meine Katze heißt Schröder und ist eine dreifarbige Glückskatze.
Ja, denn wenn ich schreibe spreche ich meine Sätze immer laut vor mich hin. Das kann man nicht so gut im Kaffeehaus.
Leider schaffe ich es nicht immer, die vielen Briefe und Emails von Euch persönlich zu beantworten. Deshalb habe ich dieses Seite geschrieben – und ins Internet gesetzt. Aber ich freue mich über jeden Brief von Euch.
Ja, auf Lesereisen. Dort signiere ich Bücher und verteile Autogrammkarten.
Ja, in viele Sprachen. Es gibt Übersetzungen in Türkisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Serbokroatisch, Niederländisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Dänisch und viele weitere Sprachen.
Ungefähr 2 Jahre. Wenn es ein Bilderbuchtext ist, geht es schneller.
Geschichten sind immer verkleidete Wirklichkeit.
Ich schreibe nie mehr als eineinhalb Seiten pro Tag. Da denke ich so lange über die Wörter nach, dass ich hinterher nichts mehr ändern muss.